Wie oft sollte man Handtücher waschen? - Haushaltsfee.org

Warum Handtücher nach dreimaliger Nutzung gewaschen werden sollten

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Sei ehrlich: Wie oft wäschst du deine Handtücher? Jeden Tag, einmal die Woche, alle paar Wochen? Vielleicht auch nur einmal im Monat oder nur dann, wenn es bereits anfängt zu müffeln? Experten sind sich einig darüber, wie oft das Badetuch in die Waschmaschine gehört: Nach dreimaliger Nutzung.

Es mag im ersten Moment viel erscheinen, doch auch wenn man es nicht mit bloßem Auge sehen kann, sind die Handtücher bereits nach der ersten Verwendungen schmutzig. Die feuchten Tücher sind optimale Horte für Keime und Schimmel. Nach dem Abtrocknen des Körpers finden Bakterien, Pilze, Hautschuppen und sämtliche Körpersekrete ihren Weg auf unser Handtuch. Im feuchten Klima vermehren sich die Mikroben überaus schnell.

Handtücher bei mindestens 60 Grad waschen

Aus diesem Grund sollten Handtücher nach jeder Nutzung vollständig getrocknet werden. Unter dieser Voraussetzung kann das Handtuch dann bis zu dreimal benutzt werden. Danach ab in die Waschmaschine. Handtücher sollten am besten separat und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, damit auch wirklich alle Keime abgetötet werden.

Die Mikroben unseres eigenen Körpers sind zwar für uns nicht direkt gesundheitsschädlich, trotzdem sollte man natürlich vermeiden, dass das Handtuch ein Eigenleben entwickelt. Denn auch wenn keine direkte Gefahr von unseren eigenen Keimen ausgeht, kann der vermehrte Kontakt das Infektionsrisiko erhöhen.

Jeder hat sein eigenes Handtuch

Vor allem aber sollte man auch darauf verzichten, das Handtuch mit jemandem zu teilen, denn so kommen auch fremde Keime mit dem eigenen Körper in Berührung. Die Haut kann gereizt reagieren. Pickel, Hautunreinheiten und sogar Infektionen können die Folge sein.

Ähnlich verhält es sich übrigens mit Trockentüchern, Spül- und Putzlappen. Überall da, wo Textilien viel mit Nässe und Feuchtigkeit zu tun haben, entsteht besonders schnell Schimmel und Bakterien wachsen im Handumdrehen. Man stelle sich nur vor, dass man beim Spülen statt das Geschirr sauber zu machen umso mehr Keime auf den Tellern, Gläsern und Töpfen verteilt. Ein schöner Gedanke ist das sicher nicht. Auch hier gilt: Ab in die Waschmaschine, am besten gleich nach der Verwendung.

Wenn Handtücher nach dem Waschen muffig riechen

Grundsätzlich ist die 60-Grad-Wäsche in Ordnung. Waschen, schleudern … fertig. Die anschließende Trocknung im elektrischen Trockengerät macht die Wäsche trocken, je nach Einstellung. Dabei werden keinerlei Gerüche ausgelöst oder übertragen.

Allerdings: Bei einem 60-Grad-Waschgang werden Keime nicht richtig abgetötet, so dass nach dem Trocknen diese als Geruchsbilder muffig riechen können.

Tipp: Die Waschmaschine öfter mit dem Haushaltsfee Multizauber grundreinigen. Auch die Einfüllschublade nicht vergessen!

8 Tipps gegen stinkende Handtücher

  1. Ab in die Waschmaschine mit Kochwaschgang. Achte auf die Pflegeetiketten.
  2. Dem letzten Spülgang in der Waschmaschine anstatt Weichspüler etwas Essig zugeben.
  3. In der Mikrowelle auf höchster Stufe Lappen und Schwämme durchkochen.
  4. Wenn viel Wind weht, die Wäsche draußen auf der Leine trocknen.
  5. Auch nach dem Duschen ist das Draußen-Trocknen der nass gewordenen Handtücher die beste Wahl – natürlich darf dann kein Nebelwetter herrschen.
  6. Flüssigwaschmittel verkleben eventuell die Fasern und dringen zu tief ein, so dass auch nach dem Trocknen die Handtücher muffig riechen.
  7. Hygienespüler sinnvoll oder nicht? Schwer zu beantworten, da das Mittel dem letzten Spülgang zugesetzt wird und von daher auf der Wäsche verbleibt.
  8. Nach Großmutters Art: Koche die Handtücher in einem großen Topf aus und rühre mit einem Holzlöffel um.

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