Staubwischen Tipps: Anleitung und Vorbeugung

Er ist fein, grau und kommt immer wieder: Staub. Er überzieht wie ein fader Film Kommoden, Gardinenstangen, Deko-Elemente und vieles mehr im Zimmer. Doch er sieht nicht nur hässlich aus, sondern fühlt sich auch unangenehm an. Bei Allergikern kann er sogar zu triefenden Nasen, schwerem Husten oder tränenden Augen führen. Es bleibt kein Zweifel: Der Staub muss weg. Du kannst den Boden und die Fenster so gründlich putzen, wie du willst, mit einer feinen Staubschicht über deiner Innenarchitektur wirkt der komplette Raum unsauber. Um ihn gründlich zu entfernen, helfen die folgenden Tipps zum Staub wischen. Ein paar Ratschläge zur Staubprävention gibt es außerdem.

Staub – der unansehnliche Belag in deinem Heim

Hättest du gedacht, dass sich pro Quadratmeter in deinem Heim jeden Tag rund sechs Milligramm Staub bilden? Dies hört sich nicht nur unschön an, sondern ist auch unansehnlich. Immerhin bestehen die Schmutzpartikel aus Dreck von der Straße und Hautschuppen von Menschen sowie Tieren. Dieses sehr feine Gemisch schwebt in der Luft und setzt sich dann auf Möbeln, Teppichen und vielem mehr ab. Die Hautschuppen wiederum ziehen Milben an, bei denen es sich um sehr, sehr kleine Spinnentiere handelt. Spätestens jetzt dürfte jedem verständlich sein, warum der Staub weg muss. Es fragt sich jedoch wie, denn der Staub darf nicht aufgewirbelt, sondern muss wirklich beseitigt werden.

So wischst du richtig Staub: 7 unerlässliche Tipps

Staub wischen will gelernt sein, denn es gibt vieles falsch zu machen. Hier sind die wichtigsten Staubwischen Tipps. Mit ihnen verteilst du die graue, feine Masse nicht, sondern entfernst sie gründlich:

  1. Nutze zum Staub wischen ein feuchtes Mikrofasertuch oder einen Staubwedel mit elektrostatischer Wirkung.
  2. Gehe von oben nach unten vor: Regalen, Oberflächen und Schränke. Danach die Bodenflächen und das Saugen des Teppichs.
  3. Vergiss nicht die Oberseiten von Schränken und Lampen.
  4. Stofflampenschirme mit einer Fusselrolle vom Staub befreien.
  5. Vorsicht bei sehr glatten, lackierten Oberflächen! Ein Mikrofasertuch mit Staubkörnern könnte den Lack zerkratzen. Staubwedel mit Straußenfedern ist dann die bessere Wahl.
  6. Für Flächen, die keine Feuchtigkeit vertragen, nutzt du ein trockenes Staubtuch. Dieses kreisförmig führen, um tatsächlich den gesamten Staub zu erwischen.
  7. Putzhandschuhe mit Troddeln aus weichen Mikrofasern eignen sich perfekt dafür, Staub von Vasen, Pflanzen und anderen unwegsamen Flächen zu befreien.

Staub lässt sich vermeiden

Mit dem Staub ist das so eine Sache. Du hast ihn gerade weggewischt und nach ein paar Tagen ist er schon wieder da. Du kannst ihn zwar nicht gänzlich verhindern, aber es gibt Maßnahmen, mit denen du den Staub stark reduzieren kannst. Dies gelingt dir durch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum und regelmäßiges Lüften. Du kannst beispielsweise eine Wasserschale auf einen warmen Heizkörper stellen, wodurch die Luftfeuchtigkeit ansteigt und so den Staub bindet. Zimmerpflanzen können ebenfalls für diesen Effekt sorgen. Durch ein Stoßlüften am Morgen und Abend kannst du die staubige Wohnungsluft mit sauberer, frischer Luft austauschen.

Staub wischen: eigentlich ganz einfach

Wie dir die Staubwischen Tipps zeigen, ist es ganz einfach, das Heim von dem grauen Film zu befreien. Beherzigst du auch noch die Tipps zur Vorbeugung von Staub, dürften die feinen Schmutzpartikeln in deinen Räumen bald kein Problem mehr sein. Ein Putzplan kann dich daran erinnern, strukturiert und regelmäßig diese Arbeiten durchzuführen.

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Dein Kommentar

Treibt dich das Staubwischen zum Wahnsinn oder geht es dir leicht von der Hand? Bitte schreibe unten deinen Kommentar.

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  • Iris Danner sagt:

    ich wische 2mal pro woche Staub und das stört mich nicht,mein Bücherregal müßte öfters mal gewischt
    werden.

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