Ratgeber: Wäsche richtig waschen

Wäsche waschen würde ich als eine der Hausarbeiten bezeichnen, die Spaß machen. Doch auch hier gibt es Situationen, die uns hin und wieder Kopfzerbrechen bereiten. Wie werden graue Socken wieder weiß? Warum ist meine Wäsche hart und soll ich Pulver oder flüssiges Waschmittel verwenden? Diesen Fragen und noch mehr gehen wir in unserem umfassenden Ratgeber auf den Grund!

Wäsche trocknet an der Wäscheleine

Meine persönlichen Tipps

Wer von euch kennt das nicht: Die Wäscheberge türmen sich vor der Waschmaschine. Und in diversen Zimmern und Ecken liegt noch Schmutzwäsche herum.

Zugegebenermaßen gehört das Waschen zu meinen Lieblingsaufgaben im Haushalt. Es macht mir einfach Spaß, die Sachen zu sortieren und in die Waschmaschine zu packen. Und wenn das Wetter gut ist, draußen aufzuhängen. Nichts geht für mich über „frisch nach draußen“ duftende Wäsche, so wie früher.

Deshalb plane ich auch gerne im Voraus und checke den Wetterbericht. Den Wäschetrockner verwende ich nur bei Regen und im Winter für Handtücher und Bettwäsche. Andere Teile hineinzugeben versuche ich zu vermeiden, da sie meiner Erfahrung nach zu sehr leiden.

Waschen richtig planen

Bei der Planung halte ich folgende Fragen für sehr hilfreich:

  • Welche Wäscheteile werden am dringendsten wieder benötigt?
  • Mit welchen Sachen kann ich die nächste Maschine gut füllen?
  • Vor der Abreise: Welche Klamotten brauchen wir für den Urlaub?

Gerne programmiere ich die Waschmaschine schon am Vorabend, sodass die Waschmaschine am nächsten Morgen fertig ist.

Aber auch tagsüber kannst du die Waschmaschine einschalten oder programmieren. Dann ist sie fertig, wenn du von der Arbeit oder dem Einkauf zurück kommst.

Ich weiß, dass das Programmieren für den Morgen oder späten Abend nicht immer möglich ist. Denn oft ist die Maschine in der Küche oder im Bad in einem Mehrfamilienhaus. Das hat mir vor Jahren auch schon Ärger beschert, als ich am späten Abend die Waschmaschine laufen hatte. Und manchmal muss der Trockner einfach sein, wenn ein bestimmtes Kleidungsstück her muss.

Natürlich gibt es auch Situationen in denen ich die Maschine spontan anschmeiße. Bei nassen oder stark verschmutzten Kleidungsstücken (diese weiche ich dann vorher kurz ein oder dusche sie ab). Oder auch „Unfälle“ wie Kind übergibt sich nachts…

Zum Trocknen gleich auf Bügel

Wenn die Maschine fertig ist, geht es ans Aufhängen (drinnen auf dem Wäscheständer oder draußen auf die Leine). Oder notfalls in den Trockner.

Ich habe mir angewöhnt, Blusen, Hemden, Poloshirts und T-Shirts auf Bügel aufzuhängen. Das spart Zeit, sie trocknen schneller und behalten ihre Form. Und ich kann sie nach dem Trocknen einfach in den Schrank hängen.

Sehr zufrieden bin ich mit meiner Miele Waschmaschine. Zum Glück konnte ich sie auch in Kanada und später in Spanien bekommen, nachdem ich einige Erfahrungen mit anderen Maschinen gemacht hatte. Keine meiner Maschinen arbeitete bislang so sauber und schonend wie die Miele, selbst im Kurzwaschgang.

Tipps zum Wäsche waschen

So schaffst du dir mehr Struktur:

Wäsche sortieren

Für die Sortierung der Schmutzwäsche habe ich verschiedene Körbe und sortiere nach:

  • Farbe (hell, dunkel, bunt)
  • Material (Frottee, Baumwolle, Mischgewebe, Synthetik…)
  • Art: Handtücher, Bettwäsche, Baumwollshirts, Wollpullis…
  • Beachte: Nur Textilien in die Waschmaschine, die auch waschbar sind! (sonst in die chemische Reinigung geben)

Waschtemperatur wählen

Die Waschtemperatur ergibt sich meist schon aus der Sortierung. Auf jeden Fall die Waschempfehlung im Etikett beachten, wenn du dir nicht sicher bist.

Beispiele:

  • Handtücher: 60 Grad
  • T-Shirts: 30 Grad
  • Unterwäsche: 40 (60) Grad
  • Wolle: 30 Grad oder kalt
  • Jeans: 30 Grad
  • Sportkleidung: 30 Grad

Mit der Temperatur nach Materialart bin ich etwas vorsichtig, denn das passt nicht immer.

Waschgang wählen

Je nach Waschmaschine kannst du mehr oder weniger detailliert den passenden Waschgang für dich auswählen. Abhängig vom Maschinentyp stehen dazu mehr oder weniger Programme zur Verfügung.

  • Normalwäsche: Handtücher, Bettwäsche, Unterwäsche
  • Feinwäsche: Bekleidung aus feinen Materialien, Seide
  • Oberhemden
  • Jeans
  • Sportbekleidung
  • Kurzprogramm: Für kleine Mengen
  • Vorwäsche: bei stark verschmutzter Kleidung (weiche dreckige Kleidung vorher kurz ein)
  • Flecken vorher mit Gallseife entfernen (flüssig oder am Stück)
  • Handwäsche wie früher mache ich überhaupt nicht. Dazu fehlt mir einfach die Zeit und ich habe in diesem Fall mit dem Programm „Wolle“ gut Erfahrungen gemacht.

Das richtige Waschmittel

Wähle das Waschmittel nach der zu waschenden Faser aus. Ich handhabe es so:

  • Handtücher / Bettwäsche / Unterwäsche aus Baumwolle: Vollwaschmittel (Pulver)
  • Shirts / Kleider: Flüssigwaschmittel
  • Buntwäsche: Flüssig- oder Colorwaschmittel
  • Wolle: Wollwaschmittel
  • Sportkleidung: Flüssigwaschmittel
  • Daunenjacken: spezielles Daunenwaschmittel
  • Zum Waschpulver gebe ich noch 1 EL Natron/Backpulver pro Waschgang dazu.

Reißverschlüsse & Co.

Bevor du die Waschmaschine startest ist noch einiges zu tun:

  • Taschen prüfen und ggf. leeren (Kinder sammeln gerne)
  • Reißverschlüsse schließen
  • Klettverschlüsse schließen
  • Hosenbeine entkrempeln
  • Hosentaschen nach außen
  • Kleidungsstück ggf. auf links drehen (Aufdrucke, Jeans, dunkle Kleidung)

Schleudern

Oft ist beim jeweiligen Waschprogramm schon die dafür „optimale“ Schleuderdrehzahl automatisch eingestellt. Bei Feinwäsche, Wolle oder Jeans liegt sie niedriger als im Normalwaschgang.

Wäsche aufhängen / Trockner

Wie schon erwähnt trockne ich am liebsten draußen. Bei Regen oder im Winter bleiben nur Wohnung oder Haus. Den Trockenkeller oder Dachboden wie ich es von früher her noch kenne gibt es wohl kaum mehr. Dafür aber den Trockner, den ich nur für Handtücher und Bettwäsche benutze. Außer im Notfall, wenn ich etwas schnell wieder benötige.

  • Beim Trocknen auch auf die Waschanleitung achten! Stoffe wie Seide oder Leinen dürfen keinesfalls in den Trockner.
  • Wähle das passende Trockenprogramm aus.
  • Für Daunenjacken / Schlafsäcke: Drei Tennisbälle mit in den Trockner geben. Sie verhindern das Verkleben der Daunen.
  • Flusensieb von Waschmaschine / Trockner regelmäßig reinigen

Allgemeine Tipps

  • Diverse Waschmittel parat haben: Waschpulver (Voll-/Feinwaschmittel), Flüssigwaschmittel (fein), Wollwaschmittel, Natron/Backpulver
  • Fleckenentferner: Gallseife, Kernseife
  • Wäschenetz nutzen, z.B. für BHs, Seidenbluse
  • Immer nur gleichfarbige Textilien / gleiche Materialien zusammen.
  • Neue Textilien vor dem ersten Tragen immer einmal durch die Waschmaschine (am Besten separat)
  • Achte auf optimale Auslastung der Waschmaschine
Wäsche gefaltet, Wäsche zusammenlegen

Geld und Zeit sparen

Richtige Waschtemperatur

Moderne Waschmittel reinigen bereits bei 30 oder 40 Grad hygienisch sauber, sodass ein heißerer Waschgang nicht mehr notwendig ist. Durch die kürzeren Waschgänge bei niedriger Temperatur benötigt die Maschine nur ein Fünftel der Energie. Damit wird auch wertvolle Zeit eingespart, die sich dann anderweitig nutzen lässt.

Pulver richtig dosieren

Zu viel Pulver verursacht Schimmel. Der Grund: Im Waschmittelfach sammeln sich Rückstände, die nicht weggespült werden aber feucht sind. Auf Dauer bilden sich Schimmelsporen, die in die Kleidung gelangen und allergische Reaktionen oder Hautrötungen auslösen können. Es empfiehlt sich daher, beim Reinigen der Waschmaschine auch alle 2 Monate das Waschmittelfach gründlich zu reinigen.

Spezialwaschmittel überdenken

Es gibt Universal-, Feinwasch-, Woll-, Bunt-, und Schwarzwasch- oder Weißwaschmittel. In der Regel reichen ein Universalwaschmittel und ein Wollwaschmittel aus. Wer auf den – erwiesenermaßen umweltschädlichen – Weichspüler verzichtet und haushaltsüblichen Essig nutzt, um die Wäsche dennoch weich zu bekommen, spart zusätzlich.

Wer ohne Waschmittel arbeiten will, kann beispielsweise Waschnüsse verwenden. Die Frucht des Waschnussbaums enthält fett- und schmutzlösendes Saponin, welches reinigt und sogar Keime abtötet. Weitere ökologische Reiniger aus der freien Natur sind Rosskastanien und Efeu.

Übrigens: Experten sind der Meinung, dass der oft angepriesene Entkalker unnötig ist. Und zwar da so gut wie alle Waschmittel heute einen Enthärter enthalten. Wer verzichtet spart auch hier.

Waschmaschine richtig beladen

Wer die Wäschetrommel überlädt mindert die Waschleistung, da die Wäschestücke nicht mehr richtig umspült werden können. Das Verhältnis zwischen Wassermenge, Temperatur und Tensiden stimmt dann nicht mehr. Merke: Es sollte zwischen Trommeldecke und Schmutzwäsche immer noch eine Hand senkrecht Platz haben.

Du hast noch nicht genug Infos? Die Verbraucherzentrale Hamburg gibt hier noch mehr Tipps

Weiße Wäsche waschen

Weiß ist eine der Grundfarben im Kleiderschrank. Ob Hemd, Unterwäsche, Bluse oder Leinenhose: Diese Farbe passt zu allem. Sie wirkt frisch und hygienisch. Deswegen ist sie auch die bevorzugte Farbe für Uniformen im medizinischen Bereich und in der Lebensmittelbranche. Doch leider legt sich nur allzu oft ein unschöner Grauschleier über die Bekleidung.

Wie entsteht ein Grauschleier?

Ein Grauschleier kann mehrere Gründe haben. Eventuell wurde Weißes und Dunkles zusammen gewaschen. Ein anderer Grund können gelöste Schmutzpartikel sein, welche sich wieder auf die Wäsche übertragen, anstatt mit dem Spülwasser abzufließen.

Hier meine Tipps für Weißes ohne Grauschleier:

Grauschleier vermeiden

  • Trocknen in der Sonne . So sparst du nicht nur Energie, die Wäsche wird von den Sonnenstrahlen zudem auf natürliche Weise gebleicht.
  • Eine Stunde vor dem regulären Waschen in Chlorwasser einweichen.
  • 3–4 Stunden vor dem regulären Waschen in Wasser mit einem TL Backpulver einweichen.
  • Vollwaschmittel mit optischem Aufheller einsetzen.
  • Verwende ein Gardinenwaschmittel.
  • Farbfangtücher verwenden.
  • Eine Tasse weißen Essig ins Weichspülerfach geben.
  • Waschmaschine nicht vollstopfen.
  • Die empfohlene Dosierung beachten. Zu viel Waschpulver kann verklumpen und anhaften, bei zu wenig ist die Waschleistung evtl. eingeschränkt.
  • Weißes immer separat waschen. Dies gilt auch generell für stark verschmutzte Kleidung.
  • Wähle das richtige Waschmittel. Flüssige Produkte tragen laut Stiftung Warentest zum Ergrauen der Kleidung bei.
Wäsche waschen: Socken im Wäschenetz

Socken waschen und sortieren

Während du bei anderen Materialien teilweise vorsichtiger sein musst, sind gute Baumwollsocken bei 60 Grad waschbar. Hier einige hilfreiche Tipps gegen das Chaos beim Socken waschen. Und wie das Sortieren dich nicht mehr endlos Zeit und Nerven kostet.

Tipps für weiße Socken

  • Weiße Wäsche nicht mit dunkler Bekleidung waschen.
  • Das Waschmittel richtig dosieren.
  • Bei starkem Grauschleier: chlorhaltiges Waschmittel (Vorsicht: Chemiekeule!).
  • Leichter Grauschleier: ein Päckchen Backpulver auf einen Liter Wasser.
  • Ergraute Socken mit Entfärber einweichen und danach bei 60 °C mit Vollwaschmittel waschen.
  • Waschsoda

Socken sortieren vermeiden

  • Beutel oder ein Wäschenetz benutzen.
  • Sockenpaare miteinander verknoten.
  • Haargummis zum Fixieren von Sockenpaaren verwenden.
  • Spezielle Socken-Klammern oder Clips, mit denen man Sockenpaare auch direkt zum Trocknen aufhängen kann Auf Sicherheitsnadeln zurückgreifen.
  • Pro Familienmitglied eine Sockenfarbe benennen. So kann man direkt alle schwarzen Socken für Papa zu Paaren zusammenlegen, alle blauen für den Junior etc.
Waschmaschine: Das richtige Waschprogramm beim Wäsche waschen wählen

Handtücher waschen

Auch wenn man es nicht mit bloßem Auge sehen kann, sind Handtücher bereits nach der ersten Verwendungen schmutzig. Feucht sind sie optimale Horte für Keime und Schimmel. Nach dem Abtrocknen des Körpers finden Bakterien, Pilze, Hautschuppen und sämtliche Körpersekrete ihren Weg auf unser Handtuch. Daher raten Experten dazu, Handtücher immer vollständig trocknen zu lassen und diese nach dreimaliger Nutzung zu waschen.

Bei mindestens 60° waschen

Handtücher sollten am besten separat und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, damit auch wirklich alle Keime abgetötet werden. Die Mikroben unseres eigenen Körpers sind für uns nicht direkt gesundheitsschädlich. Trotzdem sollte man natürlich vermeiden, dass das Handtuch ein Eigenleben entwickelt. Denn auch wenn keine direkte Gefahr von unseren eigenen Keimen ausgeht, kann der vermehrte Kontakt das Infektionsrisiko erhöhen.

Übrigens: Ähnlich verhält es sich mit Trockentüchern, Spül- und Putzlappen. Überall da, wo Textilien viel mit Nässe und Feuchtigkeit zu tun haben, entsteht besonders schnell Schimmel. Und Bakterien wachsen im Handumdrehen. Man stelle sich nur vor, dass man beim Spülen statt das Geschirr sauber zu machen mehr Keime auf den Tellern, Gläsern und Töpfen verteilt. Auch hier gilt für Geschirrtücher, Lappen und Schwämme: Ab in die Waschmaschine, am besten gleich nach der Verwendung.

Tipps gegen stinkende Handtücher

  • Wenn möglich Kochwaschgang. Achte auf die Pflegeetiketten.
  • Dem letzten Spülgang in der Waschmaschine statt Weichspüler etwas Essig zugeben.
  • Lappen und Schwämme in der Mikrowelle auf höchster Stufe durchkochen.
  • Wäsche draußen auf der Leine trocknen.
  • Flüssigwaschmittel verkleben eventuell die Fasern und dringen zu tief ein, sodass Handtücher auch nach dem Trocknen muffig riechen können.
Richtig Wäsche waschen: Weichspüler und Hausmittel

So wird deine Wäsche kuschelweich

Wäsche wird hart, wenn das Wasser sehr kalkhaltig ist. Jedoch kann auch zu viel Waschmittel eine Trockenstarre verursachen.

Tipps gegen harte Wäsche

So kannst du harte Wäsche vermeiden:

  • Essig- oder Zitronenessenz zum Waschvorgang in das Weichspülerfach geben (hat eine entkalkende Wirkung).
  • Wäsche in den Trockner geben (nur wenn trocknergeeignet)
  • Nicht trocknergeeignete Wäsche bügeln.
  • Wäsche nicht zu heiß waschen.
  • Waschmittel richtig dosieren.
  • Waschmaschine nicht zu voll beladen.

Weichspüler ja oder nein?

Ein bewährtes Mittel gegen harte Wäsche ist Weichspüler. Er darf jedoch nicht für alle Stoffe verwendet werden. Für Sportkleidung ist er ungeeignet, da er die funktionalen Fasern schädigen kann. Und auch für Handtücher ist er Tabu, da sie dadurch an Saugkraft verlieren.

Trägst du gerne Stretch-Jeans? Dann nutze für diese ebenfalls keinen Weichspüler. Er greift ihre Elasthanfasern an und provoziert so ein schnelles Ausbeulen des Stoffs. Beachte außerdem, dass die chemischen Inhaltsstoffe des Weichspülers schlecht für die Umwelt und deine Gesundheit sind.

Bleiche und Waschsoda

Schweißgeruch in der Kleidung

Selbst wenn Kleidung frisch gewaschen ist, kann sie nach Schweiß riechen. Dies liegt an Bakterien, die sich in deinen Textilien angesiedelt haben und durch ihre Abbauprodukte für einen lästigen Milchsäuregeruch sorgen. Da sich Synthetikmaterialien teilweise nur mit geringen Temperaturen waschen lassen, stellen wir diesen Effekt hier besonders häufig fest.

So kannst du Schweißgeruch in Kleidung vorbeugen:

Schweißgeruch vorbeugen

  • Gezielt Antitranspirantien verwenden.
  • Anti-Schwitz-Unterhemden mit Achselnässeschutz.
  • Einklebbare Achselpads.
  • Funktionskleidung mit Anti-Geruch-Wirkung.

Schweißgeruch aus Kleidung entfernen

Folgende Tipps helfen dir, dass Kleidung nach dem Waschen nicht mehr nach Schweiß riecht:

  • Hygienewaschzusatz
  • Kleidungsstück zunächst eine Stunde in Essigwasser-Gemisch (Verhältnis 1:3) einweichen, dann regulär waschen.
  • Kleidungsstück vor dem Waschgang mit Flüssigseife vorbehandeln.

Arbeitskleidung waschen

Bei Arbeitskleidung handelt es sich meist um im Handwerk getragene Sachen, die sehr robust und strapazierfähig sind. Dazu zählen der bekannte Blaumann, aber auch Jeanshosen und Hemden.

Arbeitskleidung richtig waschen

Wer in einer Autowerkstatt arbeitet kommt mit verschiedenen Tankstoffen wie Diesel und Benzin in Berührung. Und auch mit öligen Substanzen und Schmierstoffen. Kommt der Partner nach Hause, bringt er nicht nur den Dreck mit, sondern auch den Geruch nach Autowerkstatt. Genauso verhält es sich in anderen Industriezweigen.

Probiere mal folgendes, wenn du Arbeitskleidung wäschst:

  • Arbeitskleidung getrennt von anderen Wäschestücken waschen.
  • Mehrere Stücke anschaffen und diese sammeln, damit die Waschmaschine immer voll ausgelastet ist.
  • Bei 60°C mit Essigreiniger und Vollwaschmittel waschen.
  • Empfehlung: Eher Pulverwaschmittel als Flüssigwaschmittel nehmen.
  • Regelmäßig die Waschmaschine mit Waschmaschinenreiniger spülen.

Geruch aus Arbeitskleidung entfernen

Neben den Flecken bezeichnen viele den Geruch der Arbeitskleidung als sehr störend. Die Kleidung würde auch nach dem Waschen noch riechen. Hierfür haben wir Tipps von der Community gesammelt:

  • In mit Wasser verdünnten Essig einweichen und dann normal waschen.
  • Über Nacht in warmes Backpulverwasser einweichen.
  • Waschen mit Hygienespüler.
  • Vorwaschprogramm 60°, dann normal waschen und abschließend nochmal spülen.
  • Warmes Kernseifenbad über Nacht und dann waschen mit Hygienespüler oder Sagrotan.
  • Essig oder Orangenreiniger zum Waschen dazugeben.

Waschen von Schutz- oder Warnkleidung

Bei Schutz- oder Warnkleidung handelt es sich um spezielle Kleidung, welche eigene Anforderungen an die Pflege hat.

Schutzkleidung ist nach speziellen europäischen PSA-Richtlinien gefertigt (Persönliche Schutzausrüstung). Sie enthält ausführliche Pflegehinweise und kann z. T. selbst gereinigt werden. Jedoch kann die Schutzfunktion durch die häusliche Waschmaschine beschädigt werden, so dass eine professionelle Textilpflege empfehlenswerter ist. Schutzkleidungen aus chemischen Betrieben, bei Schweißern oder in der Metallverarbeitung gehört beim Reinigen immer in professionelle Hände.

Ähnlich verhält es sich mit Warnkleidung. Reflektierenden Flächen müssen stets sauber sein, doch darf die Warnwirkung nicht beeinträchtigt werden. In diesem Fall kommt meist der Arbeitgeber für die Reinigung auf.

Dein nächster Schritt: Organisiere deine Hausarbeit mit Checklisten. Mit der Checkliste Hausarbeit kannst du auch das Thema Wäsche waschen organisieren und planen.

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Der Beitrag ist am 21. Mai 2020 erschienen.

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