Wohnung ausmisten – 1.693 Teile in 24 Stunden

Wow – mehr als 400 Teilnehmerinnen haben sich zur Ausmist-Challenge “24 Stunden – 24 Teile” angemeldet. Das Ziel war klar formuliert: Wohnung ausmisten. 39 Teilnehmerinnen haben “Beweisfotos” geschickt und gemeinsam mehr als 1.600 Teile ausrangiert.

Von Kassettenregalen und Kosmetikkram über Sitzsäcke und Schlafsäcke bis zu Windeln und Warnwesten war alles dabei.

Mit dem Ausmisten starten

Ich bin wirklich begeistert, wie fleißig alle waren. So eine Challenge ist für viele ein Ansporn, um mit dem Ausmisten zu beginnen. Und wenn man erst einmal angefangen hat und die ersten Erfolge feiert fällt es vielen schwer, wieder aufzuhören. Ich weiß, wovon ich spreche. Wir haben vor unserem letzten Umzug ein dreistöckiges Haus ausgemistet und sind in eine kleine Wohnung gezogen. In meinen Online-Kursen erkläre ich alles Schritt-für Schritt.

Die Entscheidung für die Veränderung und dann ins Tun zu kommen sind der Schlüssel, wenn man ein Ziel erreichen will. Bevor wir uns die Ausmist-Erfolge der Teilnehmerinnen anschauen möchte ich eine E-Mail zeigen, die mich heute erreicht hat.

Emotionaler Brief von Tanja

Tanja hat an der Ausmist-Challenge teilgenommen und mir folgende Mail geschickt. Liebe Tanja, ich bis sehr gerührt und freue mich, dass ich mit der Challenge etwas bei dir anstoßen konnte. Bleib jetzt unbedingt am Ausmisten dran und du wirst ein ganz neues Lebensgefühl erfahren.

Liebe Claudia,

anbei meine beiden Bilder zur Ausmist-Challenge. Zuerst wollte ich sie dir gar nicht schicken, weil es mir zu peinlich ist was sich bei mir alles angehäuft hat, und während ich dir grad schreibe laufen mir auch die Tränen runter – wow, da hast du mit deiner Challenge ganz schön was angestoßen!

Wie du sehen kannst wenn du die Liste mit dem Bild vergleichst, habe ich viel mehr Dinge als die sichtbaren aussortiert – teilweise haben sie auch schon meine Wohnung verlassen in Richtung neuer Bestimmungsort, egal ob das meine Kürbis-Marmelade-kochende Mutter, Freunde, die Grundschule an der ich arbeite oder die Altkleidersammlung ist, teilweise stehen sie wie der Lattenrost noch im Schlafzimmer (der da seit meinem Umzug vor sechs Jahren „dekorativ“ an der Wand lehnt weil vielleicht brauch ich ihn ja doch nochmal….) und warten auf den endlich bestellten Sperrmüll… und manche Dinge warten noch darauf dass ich mich ihnen stelle.

Als ich die Unterlagen ausgedruckt habe dachte ich noch: Wie soll ich denn 24 Teile zusammen bekommen? Jetzt sind es über 100 (habe dann nicht mehr mitgezählt) und ich bin erschüttert. Mir war klar dass ich mich „aus Gründen“ mit vielem umgebe, und auch dass das viele zumeist in meinem Schlafzimmer gelandet ist (weil man das ja Besuchern eher nicht zeigt und Küche und Wohnzimmer somit – halbwegs – normal rüberkommen). Dass ich mir eine Mauer von Dingen gebaut habe die mich erdrückt, einschließt und ausbremst war mir bisher nicht bewusst – umso fassungsloser und erschütterter bin ich gerade …. 

“Ich ziehe aus dem Schlafzimmer aus”

In nächster Zeit werde ich nicht in meinem Schlafzimmer übernachten. Beim Ausmisten habe ich ein heilloses Chaos angerichtet (zuvor waren die Mauern zumindest geordnet …) und ich versuche gerade alle Kraft aufzuwenden das Chaos nicht wieder in wohl geordnete Mauern zu verwandeln mit denen ich mich arrangieren kann sondern es plakativ zu lassen und weiter daran zu arbeiten… nun ja, mein Sofa ist erst mal auch ganz bequem… 

Geholfen, am Wochenende zwischen der Arbeit immer wieder ins Schlafzimmer und zum Ausmisten zurückzukehren, hat mir übrigens dein Buch „Chaospause für Zuhause“ das ich mir vor ein paar Tagen gekauft habe. Besonders wichtig war für mich auch die Aussage, dass Ausmisten ein Prozess ist – denn ich wünsch mir eigentlich daß eine Zauberfee kommt und alles mit einem Wusch perfekt ist (an diesem Anspruch scheitere ich häufig auch in anderen Bereichen) und scheue mich über längere Zeit mit meinem Chaos (das wohl auch ein inneres ist …) zu konfrontieren (Mauern zu bauen ist einfacher…)

Tja, in den letzten Tagen ist mir wohl erstmals plakativ sichtbar geworden dass ich mit den vielen Dingen (zu jedem Ding könnte ich dir übrigens auch einen Grund nennen warum ich es aufhebe, sei es ein emotionaler, ein „könnte man noch mal brauchen“, ein „hat mal Geld gekostet, oder oder oder) viele verschiedene Ressourcen binde: Zeit, Geld, Emotionen, Energie…..

Ja, ich war und bin selbst noch völlig baff was da passiert ist. 

“Ausmisten ist ein Prozess”

Vielleicht noch als weiteres Feedback für dich: Was ich mir seit Samstag immer wieder angeschaut habe ist das Zitat von Seite 14 in deinem Buch, „Ausmisten ist nichts, was von heute auf morgen passiert. Es ist ein Prozess, der seine Zeit braucht, der auf allen Ebenen wirkt und dir ganz neue Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnet. Ein Prozess, der dich zum wesentlichen zurückführt und zu dir selbst. Gib dir Zeit, aber fange an.“ 

Das hat mich ermutigt zu starten und das hat mich ebenfalls ermutigt den Anspruch, in einem Wochenende alles erledigt zu haben, loszulassen und das Chaos erst einmal zuzulassen und nicht mehr hinter wohl geordneten Mauern zu verstecken – ich habe für mich ein Bild vom heutigen IST-Zustand meines Schlafzimmers als Symbol für „meinen“ „Entchaotisierungsanfang“ geschossen und ziehe jetzt bewusst erst mal ins Wohnzimmer, um das Schlafzimmer peux a peux von einem Altlastenlager zu (m)einem Wohlfühlraum zu machen. (Bisschen Angst hab ich schon, denn ich denke da bricht noch einiges auf, aber wenn ich die Energie jetzt nicht mitnehme „versumpfe“ ich wohl wieder im Chaos, von daher: Power Power Power).

Von daher noch einmal DANKE für den Anstoß, offensichtlich kam der zur richtigen Zeit und mit den richtigen Sätzen, sonst hätte er bestimmt nicht diese Wirkung gehabt (ich bin 48, du kannst dir also denken dass das nicht mein erster Entrümpelungs- und Loslassversuch ist, die anderen sind nur bisher immer beim 10. Teil versandet….).

Drück mir bitte die Daumen daß ich es schaffe den Weg weiterzugehen und nicht aus Angst wieder in alte Muster verfalle!

In diesem Sinne: Vielen, vielen Dank für das „Anstoßen“ und viele herzliche Grüße,

Tanja

39 Erfolgsgeschichten

Hier folgt eine Auswahl an den tollen Erfolgen der Teilnehmerinnen beim Ausmisten der Wohnung. Vielleicht findest du darin die eine oder andere Anregung, welche Sachen du noch einmal durchsehen könntest.

Bücher und Klamotten

Christine hat die Gunst der Stunde genutzt und Kleidung und Lesestoff ausrangiert.

Schaukelpferd und Teppich

Sarah hat sich einen Teil des Dachbodens vorgenommen. Dabei fand sie unter anderem ein Schaukelpferd und einen alten Teppich. Beides durfte gehen.

Kleiderbügel und Papierkram

Monja schreibt: “Es hat sehr viel Spaß gemacht und war sehr effektiv. Es sind mehr als 24 Teile geworden…”. Und da kam tatsächlich einiges zusammen, wie das folgende Bild zeigt.

Handy und Lesebrille

Gabriele konnte sich u. a. von einem alten Handy und einer Lesebrille trennen. Doch das war längst nicht alles.

Schuhe und Handy-Cases

Sigi schreibt: “Vielen Dank für die Challenge, ich wollte schon länger damit weiter machen, bin aber immer wieder stecken geblieben. So ein Schubs ist immer gut und dein Kurs wäre für mich bestimmt das richtige…”

Christbaumkugeln und Pullover

Diana hat sich für die “Beweisfotos” extra ein Handy geliehen. Sie hat fleißig Weihnachtsschmuck und Pullover ausgemistet.

Fernbedienungen und Kabel

Sabine hat sich an die technischen Sachen gewagt: CDs, DVDs und allerlei Kabel und Glühbirnen können den Haushalt verlassen.

Haarspangen und Tastatur

Martina hat beim Ausmisten u.a. Haarspangen und eine alte Tastatur als überflüssig identifiziert.

Kinderbücher und Spiele

Gisela hat sich den Spieleschrank vorgeknöpft und konnte zahlreiche Spiele und Kinderbücher ausmisten.

Arzeimittelschrank

Annabelle sah den Medikamenteschrank als Herausforderung. Sie schreibt: “Herzlichen Dank. Es ist so toll wieder einmal Sachen einfach gehen lassen.”

Kräuterbuch und Krabbeltunnel

Miriam war auch fleißig und konnte einiges aus Kleiderschrank und Kinderzimmer aussortieren.

Hauswirtschaftsraum

Silvia hat sich “die Waschküche” vorgenommen und rund um Waschmaschine und Trockner ausgemistet. Sie schreibt: “Zu meinem Raum habe ich unseren Hauswirtschaftsraum gewählt, weil er es momentan am nötigsten hatte. Kein Superraum, eng, schmal und lang mit vielen Aufgaben. Er beherbergt unter anderem die Gas-Therme, Waschmaschine
und Wäschetrockner, Kühl-Gefrierkombi, einen Schrank mit Putzutensilien (Lappen, Reiniger, Waschmittel, und weiteres Gedöns), Putzeimer, Besen, Wischmopp, Staubwedel, das Hauswasserwerk für den Wassertank im Garten, Mülltrennsystem komplett (außer Kompost), Schmutzwäschesammler. Ganz schön viel für einen so kleinen Raum. Mein Motto war: Im Tinyhäuschen geht es auch! Könnte ich mir auf Dauer zwar (noch) nicht vorstellen, dennoch gibt es genügend Vordenker, die uns bestätigen, dass es funktioniert!”

Kinderwagen und Babysachen

Nelli hat “rund ums Kind” ausgemistet: Kinderwagen, Maxi-Cosi-Einschlagdecke, Strampler und Baby-Spielzeug mussten “daran glauben”.

Flaschenbürste und Flaschenöffner

Esther war wohl in der Küche aktiv und hat einigen Kleinkram ausrangieren können.

Bügeleisen und Pfanne

Andrea hat beim Ausmisten der Wohnung gleich eine ganze Menge Bücher aussortiert. Dazu eine Lampe, eine Pfanne und ein Bügeleisen.

Teegläser und Tischdecken

Stephanie schreibt: “Ich bin sehr unordentlich und kann mich schlecht von Dingen trennen. Zum Glück habe ich dich gefunden. Seit du in mein Leben getreten bist wird es besser und irgendwann habe ich vielleicht mehr Zeit für mich, meine Familie und meine Hobbys.” Stephanie konnte einige Sachen ausrangieren!

Kleider und Klamotten

Gloria hat sich ihren Kleiderschrank vorgenommen und konnte einiges aussortieren.

Taschen und Muscheln

Heidi hat neben drei Taschen und einer Babytasche auch Muscheln und Bücher aussortiert.

Holzperlen und Seifenblasen

Stephanie schickte diese Bilder nach der Ausmistaktion. Auch sie konnte sich von allerhand Krimskram trennen.

Handtücher und Kosmetik

Kathrin hat sich der Herausforderung gestellt und sich das Badezimmer vorgenommen.

Bücher und Papier

Serouia blieb beim Ausmisten bei einem Material: Alles aus Papier und Pappe. Dabei kam einiges zusammen.

Wellness und Warnweste

Von diversen Wellness-Utensilien über ein Kochbuch bis zur Warnweste wurde Dagmar bei der Ausmistaktion fündig.

Lampe und CD-Hüllen

Britta hat beim Ausmisten eine Lampe und alte CD-Hüllen gefunden. Beides und noch viele weitere Sachen durften gehen.

Fahrradhelm und Inline-Skater

Auch Renate hat Fotos von der Liste mit den Eintragungen und von den ausrangierten Sachen geschickt. Sie schreibt: “Es hat Spaß gemacht, und so ist wieder einiges ausgemistet. Morgen bringe ich die Sachen dann weg.”

Kamm und Kassette

Steffi hat eine alte Musik-Kassette, einen Kamm, einen Reiseführer und vielen weiteren Kleinkram ausgemistet.

Schminksachen und Kleidung

Vida konnte sich von jeder Menge Schminksachen und Klamotten trennen. Aber auch durch den Papierkram ist sie durchgegangen und konnte einiges loslassen.

Bücher

Sabine hat sich das Bücherregal vorgenommen und schreibt: “Habe 58 Bücher aussortiert und auch gestern und heute über den Bücherschrank gleich verteilt… Hat großen Spaß gemacht und morgen geht es weiter.”

Küchenutensilien

Viola hat einen Rundumschlag in der Küche gemacht und konnte einiges aus Schränken und Küchenschubladen aussortieren.

CDs und Spielzeug

Petra konnte u. a. alte CDs und jede Menge Spielzeug loslassen.

Jeans und andere Kleidung

Annegret hat beim Wohnung ausmisten für die Ausmist-Challenge ihren Kleiderschrank auf den Kopf gestellt. Dabei wurde sie fündig und hat einige Jeans und andere Kleidungsstücke aussortieren können.

Möbel und Schmuck

Anke hat neben Büchern und diversen Putzsachen auch einen PC-Schrank und Schaukelstuhlbeine ausgemistet. Da kann der Sperrmüll gleich bestellt werden. Dazu konnte sie sich von nicht mehr getragenem Schmuck trennen.

Make up und Schminkutensilien

Babsi nahm die Challenge zum Anlass, Lidschatten, Nagellack & Co. durchzugehen. Und dabei kam einiges zusammen.

Heimtrainer und Sitzsack

Nicole hat richtig Platz geschaffen. Sie konnte sich u. a. von Heimtrainer, Laufband, Crosser und Sitzsack trennen. Einen Teil hat sie schon im Kofferraum. Am besten, wenn man die Sachen sofort aus dem Haus schafft!

Backzutaten und Medikamente

Martina hat sich einen Teil des Lebensmittelschrankes vorgenommen und jede Menge Backzutaten ausrangiert. Dazu Geschirrhandtücher und abgelaufene Medikamente.

Lampen und Schlafsäcke

Melissa hat 3 Tiffany-Lampen aus dem Haus geschafft. Bestimmt findet sich ein dankbarer Abnehmer. Dazu ein kaputtes Schaukelpferd und 2 Kaffeemaschinen.

Kerzenreste und Zeitschriften

Bianca konnte folgendes ausrangieren: “9 Schlüpfer, 6 Hemdchen,
4 Zeitschriften, 22 Kerzenreste/Teelichter, 4 Poliertücher, 1 kaputte Solartaschenlampe.”

Tassen und Trinkflaschen

Anja hat in der Küche mit dem Entrümpeln begonnen. Im Geschirrschrank wurde sie fündig.

Schuhe und Bücher

Nicole konnte u. a. Schuhe und Bücher ausrangieren.

Puzzles und Spiele

Silke hat sich beim Wohnung ausmisten u.a. von Puzzles und Spielen getrennt. Die Party am Abend hat sie sich auf jeden Fall verdient!

“Hallo, hier mein erster Erfolg. Das sind schon Mal mindesten 24 Teile. 
Aber jetzt habe ich keine Zeit mehr – ich muss zu einer Party… Nächste Woche mache ich das nochmal. Liebe Grüße, Silke” 

Mit System ausmisten

Mit meinem einzigartigen Programm „Haushaltsheldinnen“ bekommen Teilnehmer alles an die Hand, um ihren Haushalt zu entrümpeln, dauerhaft Ordnung zu halten, Klarheit zu gewinnen und ein befreiteres Leben zu führen. Im Kurskalender erfährst du, wann der nächste Kurs startet.

Dein nächster Schritt: Nach dem Ausmisten ist vor dem Ausmisten. Wenn du Checklisten zum Ausmisten aller Räume suchst, schau dir jetzt meine Online-Kurse an…

Facebook-Umfrage

Umfrage: Welches Zimmer hat es gerade am nötigsten, ausgemistet zu werden? Wenn du bei Facebook bist, melde dich gerne zu der Gruppe an, ich schalte dich schnellstmöglich frei.

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Der Beitrag ist am 15. September 2020 erschienen.

  • Ich wollte mitmachen, aber dann haben wir das Wochenende mit Ausflügen und Freunden verbracht. Daher verschoben, aber ich habe heute schon eine Tasch voll Klamotten gepackt, die morgen zur Kleiderkammer gehen und einige Kindersachen auf ebay Kleinanzeigen gestellt. Morgen ist der Gläser-und Schalenschrank in der Küche dran, sowie die Kiste mit Bastelmaterial.

  • Ich habe mich angemeldet und….habe es verschoben.
    Warum? Mir ging es wie Tanja, dieses Zugemülle ist eine Mauer aus verdrängten Emotionen und die Aufschieberitis ist ein Symptom. Aber ich kann mich irgendwie nicht mehr verstecken, Tanja hat mir Mut gemacht.Ich werde heute 5 Teile gehen lassen, wenn es mehr werden um so besser. Ich muss einen Anfang finden.

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