5 Tipps wie du Zeit zum Ausmisten findest

Viele von uns sind gefühlt rund um die Uhr beschäftigt. Der 24-Stunden-Tag scheint kaum mehr auszureichen, um Arbeit, Haushalt und Familie unter einen Hut zu bringen. Und gerade da wäre Erholung so wichtig, damit wir zur Ruhe kommen und entspannen können. Dann kommen wir nach Hause oder wollen am Abend gemütlich entspannen. Doch das Chaos um uns herum ist alles andere als einladend. Erfahre heute, wie du Zeit zum Ausmisten findest.

Ich denke, dass sich nahezu jeder nach einem aufgeräumten zu Hause sehnt. Aber wie schaffen wir es bei allem Alltagsstress, Arbeit, Familie, Hausarbeit und Hobbys auch noch Zeit zum Entrümpeln zu finden?
Wie sollen wir all die Tipps und Anregungen zum Ausmisten umsetzen, wenn es uns ganz einfach an der Zeit fehlt?

Ausmisten kann eines der Dinge sein, bei denen erstmal alles schlimmer zu werden scheint bevor es besser wird. Wir raffen uns endlich zum Ausmisten auf und dann sieht zunächst alles wilder aus als davor. An zu vielen Stellen fangen wir gleichzeitig an. Hätten wir uns nur nicht an den Kleiderschrank, das Bücherregal und die Garage gemacht. So überwältigend kann es sein und wir sind entmutigt, weil wir nicht gleich den großen Fortschritt und die Erleichterung sehen.

Chaospause für Zuhause: Ausmisten - Ordnung halten - glücklich sein!*
  • Windfelder, Claudia (Autor)
  • 144 Seiten - 13.02.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Frech (Herausgeber)

Dein Weg zum Ausmisterfolg

Aber ich möchte dir Mut machen! Jeder von uns kann seinen Haushalt entrümpeln, auch wenn er sehr beschäftigt ist. Auch für kleine, konsequente Schritte wirst du am Ende wunderbar belohnt werden.

Dies sind meine 5 Tipps, damit dein Ausmist-Projekt zum Erfolg wird:

Dem Ausmisten Priorität geben

Uns allen steht der Tag mit 24 Stunden zur Verfügung. Wir finden nicht die Zeit für wichtige Dinge. Wir müssen uns selbst die Zeit dafür nehmen, was uns wichtig ist.

Wenn du also sehr beschäftigt bist, dann wird Ausmisten nicht einfach nebenbei laufen. Es ist wichtig, dem Priorität zu geben, wenn du dich von unnötigem Kram befreien willst.
Es mag erst mal weniger wichtig zu erscheinen als alle anderen Aktivitäten und Verpflichtungen in deinem Kalender. Aber ein Wohlfühl-Zuhause ist so wertvoll in vielerlei Hinsicht.

Du wirst leichter durch die Eingangstüre kommen, schneller finden, was du suchst, wenn dein Haushalt ausgemistet und organisiert ist. Du wirst vermutlich entspannter sein, wenn du nach Hause kommst und mehr Zeit für das zur Verfügung haben, was dir wichtig ist. Anstatt über herumliegenden Kram zu stolpern oder dich durch irgendwelche Stapel zu wühlen.

Einheiten von 10 – 15 Minuten blocken

Wie sehr wir uns den sichtbaren Vorher-Nachher-Erfolg nach einem Tag Ausmisten herbeisehnen… wenn wir zu beschäftigt sind, wird es kaum klappen.
Für die wenigsten von uns ist es machbar, an einem Wochenende ihren ganzen Haushalt zu durchforsten und zu entrümpeln. Auch nicht jeder kann täglich mehrere Stunden dafür aufbringen. Aber das ist kein Grund, um vor dem Entmisten zurückzuschrecken.

Auch mit kleinen, kontinuierlichen Arbeitseinheiten kannst du im Laufe der Zeit sichtbare Fortschritte beim Ausmisten machen und deinem Ziel näher kommen.
Plane dir dafür 10 – 15 Minuten Zeit pro Tag ein. Nimm dir einen Stapel Zeitungen vor, die Kaffeetassen, die Kramschublade oder eine Spielzeugbox. Wenn du täglich eine „kleine Einheit“ erledigst, wirst du nach einigen Tagen schon eine Veränderung feststellen.

Wo kannst du 10 – 15 Minuten täglich für das Ausmisten „gewinnen“?

  • Wartezeit nutzen: Wenn du zum Beispiel den Ofen in der Küche vorheizt, kannst du einen Stapel Zeitungen auf der Arbeitsplatte durchgehen.
  • Beim Einsortieren auch Aussortieren: Wenn du Wäsche in Schubladen und Schränke räumst, sortiere ein paar Kleidungsstücke aus, die dir nicht mehr passen oder gefallen.
  • Fernsehen mal nur nebenbei: Während du eine TV-Show guckst, nimm dir eine Aufbewahrungsbox vor.

Zeitfenster freihalten

Du kannst dich mit kleinen Schritten durch deinen gesamten Haushalt arbeiten und im Laufe der Zeit große Fortschritte beim Entrümpeln machen.
Wenn es dir möglich ist, dann plane dir ein paar Stunden am Stück ein, um eine größere Einheit auszumisten. Dann fühlst du dich schneller befreit und hast ein sichtbares Resultat. Für Projekte wie Kleiderschrank, Keller oder Garage empfehle ich mehrere Stunden, ein Wochenende oder einen Urlaubstag einzuplanen.

Auf eine Aufgabe fokussieren

Wenn wir uns aufraffen und erstmal so richtig mit dem Ausmisten loslegen, dann sind wir manchmal „übermotiviert“. Wir fangen überall im Haushalt an auszusortieren, aber keines der kleinen Projekte wird zu Ende geführt.
Du ziehst Kleidungsstücke aus dem Kleiderschrank, leerst eine Schublade aus nimmst die Bücher aus dem Regal… und das Chaos scheint sich überall im Haushalt auszubreiten.

Doch wenn du an allen Ecken beginnst auszumisten, wirst du dich schnell unwohl und entmutigt fühlen. Und du realisierst, dass es schlimmer aussieht als zuvor. Und dabei wolltest du doch aussortieren und endlich Platz schaffen.

Deshalb empfehle ich, bei dem Projekt zu bleiben, dass du aktuell begonnen hast. Bringe es zu Ende in dem Zeitraum, den du zur Verfügung hast. Wenn du 15 Minuten hast, miste eine Schublade komplett aus und dann bist du fertig. Nimm dir die nächste Arbeitseinheit erst vor, wenn du wieder ein kleines Zeitfenster zur Verfügung hast.

Nach dem Ausmisten aufräumen

Nach dem Aussortieren stehen wir gewöhnlich vor einigen Stapeln oder Boxen, die wir noch entsorgen oder zuordnen müssen. Arbeite am besten mit der 4-Boxen-Strategie.
Ganz wichtig ist es, um den erleichternden Effekt des Entrümpelns vollständig genießen zu können, ein paar Minuten für das Aufräumen einzuplanen. Sollten wir uns die paar Minuten nach dem Aussortieren nicht nehmen, dann haben wir die Aufgabe nicht vollständig abgeschlossen und fühlen uns nicht gut.

Diese Aufgaben sind üblicherweise zu erledigen:

  • Entsorgen: Bringe den Müll direkt hinaus.
  • Verschenken: Trage die Teile, die du spenden möchtest direkt zum Auto und schaffe sie schnellstmöglich weg.
  • Verkaufen: Lege Dinge, die du verkaufen willst in eine Box und setzte dir eine Verkaufsfrist.
  • Wegräumen: Bringe Teile, die am „falschen Platz“ im Haushalt liegen an den richtigen Platz.

Ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen motivieren, dass du auch in kleinen Schritten deinen Haushalt ausmisten kannst. Wenn du dir Ausmisten zur Priorität setzt und kontinuierlich kleinere Einheiten entrümpelst, dann kannst du mit der Zeit sichtbare Erfolge erzielen.

Wenn du nach jedem kleinen Ausmist-Projekt aufräumst, dann wirst du in einem aufgeräumten Zuhause wohnen, auch wenn du parallel in kleinen Schritten entrümpelst.

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  • Windfelder, Claudia (Autor)
  • 144 Seiten - 13.02.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Frech (Herausgeber)

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Dein nächster Schritt: Erfahre hier, wie du professionell ausmisten kannst.

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Der Beitrag ist am 23. Juni 2017 erschienen.

  • Ich habe meinen Kleiderschrank ausgemistet und es tat mir sehr gut. Säcke direkt zum Kleidercontainer gebracht. Jetzt ist wieder Ordnung im Schrank.

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